2012-01-27 01:00 von Hermann Hein
Donnerstagabend im Bürgerhaus in Neunkirchen. Sechs Männer, sie sind in der Überzahl, und drei Frauen stehen im Kreis und hantieren mit sogen. Flexi-Fun-Stäben. Die sehen aus wie zwei riesige Stricknadeln, die an der Spitze durch einen Handgriff zusammen gehalten werden. Bei näherem Betrachten entpuppen sich die Dinger als Schwingstäbe. Sie werden zur Stärkung der Muskulatur eingesetzt. Der Hersteller nennt noch weitere Vorzüge: Haltungsverbesserung, Fettverbrennung, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und Rückbildungstraining nach der Schwangerschaft. Letzteres trifft bei den Teilnehmern/innen eher nicht zu.
In der Mitte der Gruppe steht die Übungsleiterin Steffi Kauth. Sie gibt die Kommandos. Alle üben nach ihrer Pfeife, u.a. auch der Vorsitzende des SV Neunkirchen-Steinborn Christoph Meyer, sein Schatzmeister Werner Frank und die Bereichsleiterin Breitensport Renate Heinrichs.
Gegen Ende der Trainingseinheit tauchen zwei Frauen auf, die augenscheinlich nicht unbedingt mitmachen wollen: Es sind Frau Ferber und Frau Lanser, Vorstandsmitglieder vom Verein zur Förderung der Jugendarbeit, Daun. Sie wollen sich an Ort und Stelle vom Einsatz der Flexi-Fun-Stäbe und der Breitensport-Aktivitäten des SV Neunkirchen-Steinborn überzeugen. Schließlich hat ihr Verein die Anschaffung der Stäbe mit 450 Euro bezuschusst.
Die Bereichsleiterin Breitensport Renate Heinrichs bedankte sich bei den Vorstandsfrauen des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit und hob hervor, dass die Anschaffung der neuen Trainingsmittel ohne den Zuschuss nicht möglich gewesen wäre. Im Übrigen sei es nicht das erste Mal gewesen, dass der SV von den Zuschüssen profitiert habe. Da der Schatzmeister ebenfalls anwesend war, war es für Renate Heinrichs nur ein kurzes Glück, den Scheck in Händen halten zu dürfen. Sie gab ihn gleich an den Schatzmeister weiter.
Unser Foto zeigt die Fitnessgruppe mit den Vorstandsfrauen des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit, die Übungsleiterin Steffi Kauth und die Bereichsleiterin Renate Heinrichs. Es fehlt Christoph Meyer. Er war der Fotograf.